Liebe Freunde von Avantart!
der schwarze Schleier zieht sich zurück, die Trauer und das Erschrecken sind erstickt von den unsäglichen Wortschwaden der Massenpresse und der Bewußtseinsformatierer. Da kann die neugegründete Furcht fast nicht bestehen, das Entsetzen muß verteidigt werden und Deutschland ist wieder im Herbst.
Wieder einmal, wie schon vor 24 Jahren, ist derjenige ein Terrorist, der sich gegen die Auflösung der bürgerlichen Rechte ausspricht und für Besonnenheit plädiert, der es wagt, in klaren und offenen Worten auszusprechen, was doch so ist:
Ach, hilft es? Woran müssen wir mehr verzweifeln:
Ich weiß es nicht. Ich bin traurig, entsetzt und habe mich zurückgezogen. Ich mochte nicht mehr mitanhören müssen, wie Dummheit und Gefühllosigkeit sich als Besserwisserei gerierten, in der Bahn, im Bus, überhaupt in der Öffentlichkeit ...
Meine Texte, die ich im September geschrieben habe, gelten für mich immer noch.
Und die Musik, die ich für diese Zeit angemessen finde, ist immer noch
Ich habe mich zurückgezogen, habe an meinen Bildern gearbeitet, die Foto-Text-Mappe "Fotozeilen" ist bald fertig, eine Version der Aussstellung, die ich im Mai in Moskau gezeigt habe. Und ich habe neue Fotoserien begonnen, Motive meiner morgendlichen Streifzüge durch leere Straßen, sei es in Berlin oder Ottensen oder Kassel.
Musik ist ein guter Ausweg aus solchen Herbstgefühlen, und deshalb lege ich Ihnen nun noch das Festival Open Jazz, veranstaltet vom Jazzbüro Hamburg ans Herz.
Am 1. November spielt Ryoji Hojito aus Japan, er kommt eigens für dieses Konzert den weiten Weg. Kennen- und schätzengelernt haben wir ihn während eines Konzerts in Moskau 1999, nun kann er unserer Einladung folgen.
Am 1. November im Atrium, Bernstorffstraße, Hamburg.

Immer noch ist das Rätsel offen. Niemand hat sich gemeldet. Untergegangen ist die Verzauberung der Welt.
Nun, ich lasse es offen. Vielleicht findet sich jemand. Und sagt mir, was es ist.
Finden Sie heraus, was das ist, nähern sich sich an und schreiben Sie mir Ihre Lösung

Die geistige, seelische und mentale Verwirrung, die sich der Menschen bemächtigt hat, äußert sich auch in Wortschöpfungen.
So hörte oder las ich das Wort Krisendichte.
Das war dann doch das gefundene Fressen für meine Läster- oder Verzweiflungsseite, meine Trouvaillen haben nun ihren Platz gefunden, es gibt nun www.krisendichte.de!
Ich möchte Ihnen wiederholt saghmos.am ans Herz legen. Ein armenischer Freundeskreis, voller Enthusiasmus, der sich der Förderung der Kunst verschrieben hat.

Anna Mayillian gehört dazu und ich habe auch einen Termin anzukündigen:
Sie tritt am 9. Dezember in Berlin beim "Festival der Spirituellen Musik" im Haus der Kulturen der Welt auf!
Nicht versäumen!
A.R.S. sind nun Gast auf Avantart!
Und hören kann man sie auch ....
Ich möchte auch einige Bücher ansprechen, die ich für wichtig erachte:
Ich habe eine neue Seite der "armenischen Abteilung" hinzugefügt: eine Linkliste.
Und dabei möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf www.inter.am legen, eine Seite, die eine Gallerie aus Erivan vorstellt und auf der Sie sich ein gutes Bild des armenischen zeitgenössischen Geschmacks machen können.
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