A.R.S.
improvised Music
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Ambjørnsen & Bo

Klick 'n listen:Bo og guttene Anne Braathen vocals, rainmaker
Rolf Pifnitzka saxophones, flute, voice, cymbals
Stephan Kersting doublebass
Guest: Ingvar Ambjørnsen author, reader

All music composed by A.R.S.
All lyrics written by Ingvar Ambjørnsen
Recorded in a rehearsal-room in Hamburg by A.R.S. during 1999-2000
Edited by Karl Seglem and A.R.S. Soundwork: Tor Magne Hallibakken and Audun Strype. Mastering: Audun Strype. Produced by Karl Seglem
Reprinting of the picture 'Kapellmeister auf Urlaub' with kind permission from the artist OTMAR ALT. Modulation of the picture by Nils Mattis Stolze
NORCD 0141 (c) & (p) 2001 by NORCD



Sieben Kurzprosatexte aus der Feder des norwegischen Literaten Ingvar Ambjørnsen improvisatorisch/kompositorisch verarbeitet. Im Booklet sind sie alle auch in deutsch abgedruckt. Die dortige Einführung von Walter Baumgartner spricht für sich:

Was für Texte soll eine Free Jazz Sängerin wählen, wenn sie sich musikalisch entfalten und sich Im Trio mit einem entfesselten Bassisten und einem crazy Saxofonisten messen will?
"I love you baby-y-y"? oder bloß "shubidu" und "la la la"?


Die Norwegerin Anne Braathen erzählt und singt von Bo, experimentelle Kurprosatexte ihres Landsmanns Ingvar Ambjørnsen, in denen die Grenze des Realismus zum Surrealismus überschritten ist. Und anstatt "la la la" setzt sie ihre Stimme wie ein Instrument ein, zerhackt den Text zu Gurgellauten, Schreien und Gestöhne in allen Registern. Ständig fordert sie ihre Mitmusiker zu Höchstleistungen heraus und läßt sich von ihnen herausfordern, denn auch sie können mehr als Lieder spielen und Skalen leiern.Das Ganze ist überbordend komplex, umwerfend lustig und sehr groovy. Nur schade, daß man nicht sieht, wie Rolf Pifnitzka auf drei Saxofonen gleichzeitig spielt. Oder, als wirkungsvoller und phantasieanregender Kontrast, spielt und Finger und Körper frenetisch bewegt, ohne ins Mundstück zu blasen, ja ohne die Klappen zu berühren. Anne hat ihren deutschen Musikfreunden auch beigebracht, Chorriffs auf norwegisch zu singen, als Haltepunkt, falls wir zwischendurch die Orientierung in Bo's und A.R.S.'s wilden Fabulierungen verloren haben sollten.

Diese Musik ist neu! Abgefahren! Und verdammt gut!                CD bestellen    Seitenanfang


Bereits wenige Monate nach ihrer Gründung spielte A.R.S. im Süden der Republik ihren ersten Longplay ein (April 1996).
Auf

We can dance

Klick 'n listen:You got a friend
dokumentieren die drei überzeugend ihr Konzept improvisatorischer Momentaufnahmen. Wobei Anne Braathen hier fast ausschließlich als Vocalistin zu hören ist.

The waterfall doesn't work anymore, You got a friend, Blåhmann's funky railroad, Pictures in the fronthall of a famous dancer, Sometimes in my neighbourhood, Driving to town late to mail a letter (Text: Robert Bly), The Creator in Bottenau

unbedingt hörenswert ist dies auf weiteren vier CD:

                                                   



Songs


Klick 'n listen:Ladylike Arryving somewhere beyond India,
Ladylike, Perhaps we are going away,
Secrets - Ikke si det til noen, Sad salmon,
Shopping!, The Day we saw the Light, Wedding

(1999)




                                                            

Poetrys


Klick 'n listen: Historie frå wirkeligheten Bad People, Glas-Wasser-Sonne,
Historie fra virkeligheten,
Im wunderschönen Monat Mai,
Norwegische Pause, Poem in three parts,
Sunset at a lake, The Act, The business

(Texte von Robert Bly, Jan-Erik Vold, Anne Braathen u.a.)

(1998, 1999)
                                                                



Blue House for Yellow Cat

Klick 'n listen:Blue House for yellow cat Blue House for yellow cat,
East coast traditional with baroque ending,
I sing the body electric, Morning of a star,
Pictures in the fronthall of a famous dancer,
The April witch, The Blues is back,
The cold wind and the warm


(1995, 1996)

                                                          

Best Off

Klick 'n listen: Love me Cattle Call, American Suite,
Future Flames, The Nor-Way,
Love Me, open your heart,
our roots deep in the south,
We can dance




                                                          

Der Bestellkram