..... Splitter, Trouvailles, BonMots

24. Januar 2004

Helmut Newton gegen die Wand gefahren
tja, nun wird es keine Hochglanz-Nackten mehr geben, der Wert der vorhandenen Arbeiten wird ins Unermeßliche steigen

klingt vielleicht zynisch, aber ich empfand seine Arbeiten immer zynisch und sexistisch
24.01.2004,  10:03 Kategorie: Verzweiflung und Ignoranz


19. Januar 2004

Dror Feilers Ausstellung zerstört durch israelischen Botschafter
Dror und Gunilla Feiler vor der Installation
Eine Arbeit des schwedischen Komponisten und Künstlers Dror Feiler ist in Stockholm durch den israelischen Botschafter zerstört worden.

Diese Arbeit hat schäumende Wut provoziert.

Das war so sicherlich nicht vorauszusehen. Aber es ist ein Beweis dafür, daß die Arbeiten Drors die Menschen nicht kalt lassen.

Seine Verzweiflung setzt er um in agressive Töne und Bilder - er will die Bequemen aus ihrer Bequemlichkeit reißen und er will Wege finden, Frieden zu gründen.

Er war selbst israelischer Soldat und er leidet heute noch darunter. Er hat seine Lektion gelernt: Die Menschen müssen geschüttelt werden, damit sie empfinden, daß sie in Frieden leben müssen. Nur Frieden kann eine Lösung sein.

Dror Feiler ist hier auf Avantart seit langem präsent.

19.01.2004,  19:00 Kategorie: Kunst


Seien Sie doch nicht so zickig...
immer wieder kommt es vor, daß meine Büro-Telefonnummer mit der Nummer von Beiersdorf verwechselt wird. Ich melde mich mit dem Firmennamen.
Unbeirrt verlangen die Anrufer Mitarbeiter von Beiersdorf oder Abteilungen von Beiersdorf.
Meistens nenne ich dann in der Antwort erneut unseren Firmennamen.
Die Anrufer verlangen unbeirrt weiter den Gesprächspartner von Beiersdorf. Wenn ich dann auf den Irrtum hinweise, reden sie sich heraus, sie hätten den Firmennamen nicht gehört. Und werden oft auch frech, wie gerade, Seien Sie doch nicht so zickig

Nun frage ich mich, warum man anruft, wenn man nicht hört, was der Angerufene sagt?

19.01.2004,  09:03 Kategorie: mitgehoert


12. Januar 2004

3 Wochen Rußland sind
schnell vorbei und die Reise erklärt das lange Schweigen hier. Ab und an gab es einen kleinen Schnappschuss auf Stadtbild.

Wintermärchen in Puschkin

Moskau, Jaroslavl, eine Kommandirovka an das Schwarze Meer nach Gelenschik bei Novorossisk, wieder Moskau und ein Abstecher nach St. Petersburg - das war anstrengend, wunderbar und anregend.

Viele viele neue Photos habe ich mitgebracht, viele Freunde getroffen, mit ihnen intensive Zeit erlebt, Konzerte, eine Kabakov-Ausstellung und ich habe neue Bekanntschaften geschlossen, mit Sammlern, Individualisten, starken Persönlichkeiten. Ich werde bald berichten.
12.01.2004,  22:14 Kategorie: erlebt