08. August 2004
Wohl dem, der einen armenischen Freund hat
er wird sich wohlfühlen, für ihn wird gesorgt werden, sein Tag wird geplant,
aber hat man viele armenische Freunde, dann ist einem auch wohl, die überwältigende Gastfreundschaft droht jedoch oft zu überwältigen... es ist schwer, einmal Luft zu schnappen und das Gesehene und Erlebte zu verdauen, immer Neues wird präsentiert, vorgeschlagen, aufgetischt, geplant...
denn:
wenn wir einladen können, fühlen wir uns gut sagt Susanne und so waren wir rundumbetreut... erlebten unwahrscheinlich viel Schönes und müssen jetzt eben zuhause das Erlebte aufarbeiten..

08.08.2004, 13:14 Kategorie: Unser Leben
Nur zweieinhalb Wochen, und doch ganze Leben
Jede Etappe einer Reise läßt die Eindrücke der vorigen Etappe verschwinden oder überdeckt sie, so kommt mir die Reise dreigeteilt vor:
Moskau
Ost-Armenien
Berg Karabakh
waren die Tage in Moskau geruhsam, Stadtbummel, Stöbern in Buchgeschäften, Klubkonzerte am Abend, Geburtstagsfeier, Ausflug nach Sagorsk (Sergej Posad) ...
so waren die Tage in Armenien gefüllt mit Kultur: die Veranstaltungen zum 75. Geburtstag
Avet Terterians: Open-Air-Konzert der 6. Symphonie in Erivan, Gedenkplatten-Enthüllung beim Haus der Komponisten in Dilidjan, eine Geburtstagsfeier zu seiner Erinnerung in seinem Haus in Arivank, Garni und Geghart, Edchmiadzin ...
die Tage in Berg Karabakh dann überwältigend: Berge, Blumenwiesen, Kirchen auf den Bergen, Klöster, Gottesdienste, Landschaft....
Ich werde noch ausführliche Bericht erstatten
08.08.2004, 13:04 Kategorie: Europa