19. Februar 2005
jeden Samstag morgen

eine CD von
David Thomas einlegen und die Stimmung hebt sich
19.02.2005, 12:59 Kategorie: Musik im Leben
16. Februar 2005
Die späten Streichquartette von Beethoven
tun so gut, frischen den Kopf auf, auch wenn die Müdigkeit wie ein schweres Brett auf mir lastet...
jetzt fahre ich die ganze Zeit in der Gegend herum, von einem Kunden zum anderen, letzte Woche Fernverkehr Hamburg-Freiburg, Freiburg-Coburg, Coburg-Hamburg, diese Woche nun zweimal Hamburg-Itzehoe und der Nahverkehr der Bahn hat es zu 50% geschafft, mir Lebenszeit zu stehlen:
gestern 2 Stunden Verspätung bei einer Gesamtfahrzeit von 40 Minuten, heute morgen unerklärliche Aufforderungen, mitten in der Pampa von einem Regionalexpress in einen anderen umzusteigen
aber ich bin zuhause und kann Beethoven hören. Ich habe es doch gut.
16.02.2005, 21:47 Kategorie: Musik im Leben
08. Februar 2005
Eigenartige Gedankenwelt
Ja, ich weiss, ich hätte nicht mithören sollen, aber was dieser Schwätzer am Nachbartisch da von sich gab, das konnte ich einfach nicht überhören:
also, die alten Mitarbeiter in einer EDV-Abteilung, die seit den 70ern dabeisind, tun nichts mehr, kassieren zuviel und treiben damit die Firma in den Ruin.
wohingegen die jungen Informatiker, die von der Uni kommen, keinen Job mehr finden, obwohl sie doch nur ein VIertel verlangten von dem, was die 55jährigen, die doch sowieso in Rente gehen, keine Kinder mehr versorgen müssen und ihr Haus ja wohl abbezahlt haben, so einfach für das Nichtstun kassierten und so weiter
Wenn ich die Realität, die ich als fast 55jährige erlebe, ansehe, dann muss ich dagegenhalten, dass ich nicht 4x mehr als ein Berufsanfänger verdiene, vielleicht das Doppelte, dass sich aber keiner der jungen Bewerber bereit findet, Anforderungen zu erfüllen, die bei uns als selbstverständlich gelten: uneingeschränkte Reisebereitschaft, kein Überstundenausgleich, eingeschränktes Privatleben
ich sehe keine soziale Tat darin, meinen Beruf zugunsten Berufsanfänger aufzugeben und dann kommt mir immer mehr der Gedanke, dass da ein ganz unausgegorener Hass auf die, die Arbeit haben, entsteht gerade, wenn ich auch z.B. solche Sprüch lese wie ich diskutiere nicht mit Festangestellten
08.02.2005, 23:17 Kategorie: mitgehoert
06. Februar 2005
Wie geht es dann erst, wenn man richtig krank ist?
Sonnabend-Abend zur Notfallpraxis in der Hamburger Stresemannstrasse. Ich brauchte ein Rezept für Asthma-Spray.
Auf einer Wandtafel waren die diensthabenden Apotheken aufgeführt.
Die betreffende Apotheke ist geschlossen, (Fruchtallee, Eimsbüttel) dichtgemacht. Kein Hinweis auf aktuell diensthabende Apotheken.
Dann eine andere Apotheke gesucht, die die Übersicht über diensthabende Apotheken im Fenster anzeigt.
Die genannte Apotheke (Am Schulterblatt) hat keinen Nachtdienst.
Dann die hier genannte diensthabende Apotheke (Grindelallee) angerufen, ob sie offen sei.
Fahrt dahin. Und Medikament bekommen.
Ein wirklich kranker Mensch hätte eine solche Irrfahrt nicht durchgestanden.
Ein Mensch, der für diese Fahrt ein Taxi benötigt, wäre mindestens 25 EUR losgeworden. Zusätzlich zu den 10 EUR Gebühr für die Notfallpraxis.
So kann es doch nicht gehen. Wie gesagt: wenn man wirklich krank ist
06.02.2005, 10:51 Kategorie: Alltag
02. Februar 2005
Ein Konzert
am Abend mit dem wunderbaren Geiger Vladimir Anohin, das nenne ich Luxus.
Die Reihe "after-work-Konzerte" in der Musikhalle, Verzeihung
Laeisz-Halle, weiß einer, wie man das ausspricht?, nun jedenfalls in dieser Reihe am mittwoch abend um 18:00 ganz große Musik eines ganz grossen Geigers.
Und eine Seite hat er auch,
www.anohin.de, die aber bei weitem nicht wiedergibt, wer er ist und was er kann.
02.02.2005, 22:41 Kategorie: Musik im Leben