20. Mai 2006
Bitte nicht mehr
was schlechte Musik alles so anrichtet
20.05.2006, 22:01 Kategorie: Musik im Leben
Geschmacksbildung
im wahrsten Sinne des Wortes:
ich habe ja keine Kinder und kenne deshalb die Waren für diese Zielgruppe nicht so genau, aber da hat es mir heute doch den Appetit verschlagen beim
Lidln:
die
Kinderzahncréme mit dem kindgerechten Aroma => da werden die Geschmacksnerven verbogen und dann kauft man später auch den
Tee mit Kirsch-Joghurt-Aroma, Eines führt eben zum Anderen,
aber heute dann habe ich dann das Verbrecherischste gesehen, was man als Lebensmittel nur anbieten kann:
Spaghetti mit Schokoladen- oder Erdbeersauce
wie sich das mit den proklamierten guten Absichten verhält, die diese Firma auf
einer eigenen Webseite verkündet, kann ich nicht ergründen.
Ich sehe nur, daß so alle Geschmäcker aus ihrem Zusammenhang gerissen werden und damit ein natürliches Eß- und Geschmacksempfinden einfach nicht mehr möglich wird.
Was dann auch wieder zu strunzdummen Dreck im Hirn führt.
[mehr ...]
20.05.2006, 21:43 Kategorie: Verzweiflung und Ignoranz
Galina Ustvolskaya
ist ein Solitär. Eine eigenständige Komponistin, die ein nicht sehr großes, aber sehr bedeutendes Werk geschrieben hat. 87 Jahre ist sie nun, und erst jetzt erhält sie die Anerkennung, die ihr gebührt.
Gestern abend das Konzert der Belaieff-Konzertreihe in Hamburg: Musiker der Weltklasse lassen uns die Kraft und die Stärke dieser Musik erfahren, die Spannungen, die Intimität, den Glauben und die Unerbittlichkeit.
Dafür bin ich Galina Ustvolskaya dankbar. Und Alexej Lubimov, und Vladimir Anokhin und Kyrill Rybakov.
Ein großer Abend mit großer Musik.
Musik zeigt die Welt wie sie ist, fegt die Schuppen von den Ohren und läßt uns die Welt erkennen.
20.05.2006, 10:36 Kategorie: Musik im Leben