Feb 022012
 

Sag ich das Wort Zukunft,
vergeht seine erste Silbe bereits im Zuvor.
Sag ich das Wort Stille,
vernichte ich sie.
Sag ich das Wort Nichts,
schaffe ich etwas, das in keinem Nichtsein Raum hat.

 

Sag ich das Wort Zukunft,

 

vergeht seine erste Silbe bereits im Zuvor.
Sag ich das Wort Stille,
vernichte ich sie.
Sag ich das Wort Nichts,
schaffe ich etwas, das in keinem Nichtsein Raum hat.

Sag ich das Wort Zukunft,

 

vergeht seine erste Silbe bereits im Zuvor.
Sag ich das Wort Stille,
vernichte ich sie.
Sag ich das Wort Nichts,
schaffe ich etwas, das in keinem Nichtsein Raum hat.

Sag ich das Wort Zukunft,

 

vergeht seine erste Silbe bereits im Zuvor.
Sag ich das Wort Stille,
vernichte ich sie.
Sag ich das Wort Nichts,
schaffe ich etwas, das in keinem Nichtsein Raum hat.

Nun ist Wislawa Szymborska nicht mehr. Wieder ist die Welt ärmer.

Aug 312010
 

nennt Felix Philipp Ingold seine Erinnerungen an den tschechischen Dichter Jan Skácel.
Er gab sie mir zur Veröffentlichung und so finden sich die Randgänge mit Jan Skácel auf der FPI gewidmeten Seite www.lyriktext.de

Ein Gedicht von Jan Skácel, PragJan Skácel ist in Deutschland durch die Übersetzungen von Reiner Kunze und Felix Philipp Ingold bekannt geworden. Er arbeitete beim Rundfunk und dichtete. Seine Gedichte waren lange verboten und konnten erst spät in der Tschechoslowakei veröffentlicht werden. Er starb im November 1989, kurz vor den dramatischen Ereignissen, welche einen anderen Dichter im Lauf der Samtenen Revolution zum Präsidenten des Landes machte, Vaclav Havel.


Das Photo zeigt ein Gedicht von Jan Skácel, aufgenommen von Daniel Baranek.

Jun 222009
 

So stelle ich mir eine Rezension vor, die dem schwierigen Thema der Lyrik-Besprechung gewachsen ist:

Philipp Jaccottet

Philipp Jaccottet

„Weit geöffnete Fenster und Türen“, „Schreiben, damit es vor sich hin summt“. Carl Wilhelm Macke über Philippe Jaccottets Augenblicksskizzen Notizen aus der Tiefe.

Im Titel-Magazin.

Allein dieser Satz:
Ihn zu lesen in, die Wiederholung ist hier zulässig, in einer so wunderbaren deutschen Sprache, die wir meisterhaften Übersetzern verdanken, ist ganz einfach ein Schutz „gegen die schlimmsten Stürme“, denen man Tag für Tag im Meer der Werbespots, der Politikerplatitüden, des Talk-Mülls ausgesetzt ist.

Tut das nicht gut? Wenn ein so wunderbarer Dichter so gewürdigt wird, seine Texte so genossen werden?

Ich freue mich sehr über diese Rezension. Ich lese Jacottet ebenfalls mit sehr viel Freude und Sympathie, bin durch Felix Philipp Ingold auf ihn „gekommen“ und das ist auch etwas, wofür ich dankbar bin.

Philippe Jaccottet: Notizen aus der Tiefe
Deutsch von Friedhelm Kemp, Elisabeth Edl und Wolfgang Matz.
München: Edition Akzente, Hanser Verlag 2009. 168 Seiten. 17,90 Euro.
Mrz 052009
 

Wörterleuchten

Wörterleuchten

Peter von Matt kann das. Seit Jahrzehnten lebt er droben im Licht, eingemummelt in Bücher, und gibt sich der Lust hin.

So schön wird auf Titel-Magazin.de das neue Buch von Peter von Matt besprochen.

Gisela Trahms schreibt voller Zuneigung.
Und wie sie Recht hat.

Eine Leseprobe aus diesem Buch, von dem ich nun schon im Vorhinein weiß, daß es großartig ist, gibt es auf der Hanser-Seite. (PDF)

Peter von Matt: Wörterleuchten: Kleine Deutungen deutscher Gedichte
Kleine Deutungen deutscher Gedichte.
Hanser Verlag 2009.
Gebunden. 224 Seiten. 17,90 Euro.
ISBN-10: 3-446-23298-2
ISBN-13: 978-3-446-23298-3
Feb 222009
 

Geheimbrief

Geheimbrief


Ist es ein Liebesdienst,
wenn auf einer detaillierten Buchbesprechungsseite des heißgeliebten Perlentauchers das Buch „Geheimbrief“ von Erika Burkart vorgestellt wird, und unter der Rezensionsnotiz folgende Links stehen:

Mehr Bücher aus dem Themengebiet
* Deutsche Lyrik 2008
* Die alternde Gesellschaft

Das kommt davon, wenn Robots automatisch Tags generieren oder wurde das Schlagwort „Die alternde Gesellschaft“ doch von einem Menschen erstellt?

Dann wäre das eine Infamie gegenüber der wunderbaren Erika Burkart.

Erika Burkart: Geheimbrief
Gebundene Ausgabe: 96 Seiten
Verlag: Ammann; Auflage: 1., Aufl. (12. Februar 2009)
ISBN-10: 3250105279
ISBN-13: 978-3250105275