Okt 032006
 

Über Handlungsreisen bin ich zum Handlungsreisenblog gekommen und von dort irgendwie auf die Seite New York erlesen des Rowohlt Verlages.

Gut die Seite ist schon 2 Jahre alt, aber “Sexus Plexus Nexus” wurde ja auch nicht an einem Tag geschrieben und darauf will ich auch hinaus:

auf dieser Seite stellt besagter Verlag eine “literarische Reise von Brooklyn bis Manhattan” vor… und wer lebte in Brooklyn?

und wer davon ist bei Rowohlt? eben!

Wie kann es angehen, daß Henry Miller nicht auftaucht???? Schande über diesen Verlag, der schon so lange sein ganzes Erbe verludert!

Sep 182006
 


Ariane Grundis

Ariane Grundis


Ein eigentlich sehr geschätzter Verlag dient mir in seinem Newsletter einen Roman an.
Leseprobe gleich dabei:


Auf der Rückfahrt, am Pinkelbecken einer Raststätte, hatte ich zu Max gesagt, dass ich seine betroffene Fresse nicht länger ertragen könne und, wenn er seine Gesichtszüge nicht augenblicklich ändere, ich den zwei Grazien da im Auto und unserem Vater mal sagen müsste, dass sie ohne Max gar nicht in diesem beschissenen, geliehenen Nissan durch die Gegend zu fahren bräuchten, weil unsere Mutte nämlich nach wie vor in ihrem Bett statt auf dem Meeresboden läge und alles in Ordnung wäre.

Wollen Sie jetzt noch wissen, wer so etwas schreibt, was das für ein Buch ist, welcher Verlag sich für soetwas hergibt?

Ariane Grundies: Am Ende ich
Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
Verlag: Kein & Aber; Auflage: 1 (1. September 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3036951725
ISBN-13: 978-3036951720


Und wer sich erdreistet, eine Lesung dieser ach so kessen Autorin im Koeppen-Haus in Greifswald zu veranstalten?

Ach Harry Rowohlt, was hast du mit denen da gemein?
Und warum ist Moskau – Petuški bei solch einem Tabu-Aufreißer?

Mrz 052006
 
Venedig erlesen

Venedig erlesen

die ich sehr schätze und die von einem sehr verdienstvollen Verlag herausgegeben wird:

Europa erlesen aus dem Wieser-Verlag

Moskau erlesen

Moskau erlesen

Diese kleinen Büchlein ermöglichen ein Wunder: lesend wird man zum Bewohner des vorgestellten Ortes odr der Region. Venedig, Galizien, St. Petersburg, Transkarpatien, Siebenbürgen – entweder möchte ich da hin oder war schon da.

So schöne Orte wie Czernowitz oder Krakau, aber auch “ideelle Orte” wie Kurbäder tauchen in der Liste auf.

Immer aber setzte der jeweilige Band aus der Reihe dem Reise-Erlebnis noch einen Tick drauf.

Galizien erlesen

Galizien erlesen

Der Wieser-Verlag pflegt den Europa-Gedanken, bezieht explizit den Osten mit ein und es erscheint sogar ein Band “New York” auf der Liste, der auf die europäischen Immigranten in New York rekurriert.

Nicht ganz so zufrieden war ich mit dem ersten Band aus der Reihe “Orient erlesen”, Iran. Denn anders als in der Europa-Reihe kommen hier nicht Literaturen und Schriftsteller aus dem Iran zu Wort, der größte Teil der Beiträge stammt von Iran-Reisenden. Eine vertane Chance.
Aber vielleicht verlegerisch nachvollziehbar.

St. Petersburg erlesen

St. Petersburg erlesen

Eine Schatzsuche und Entdeckungsreise zugleich. Aus der Vielzahl bekannter und unbekannter Namen entsteht das ganzheitliche Bild der Stadt und der Region, der Menschen, ihrer Sinne, ihrer Gefühle und Träume. schreibt der Verlag zu seiner Reihe.