Amenapoem

 

Amenapoem von Jerische Tscharenz
in der Übersetzung von Raffi Kantian

Zvartnoz

Zvartnoz

Jerewan
also – Na’iri

Also
von hier aus
reicht ins Dunkel der Zeiten
ein alter,

ein uralter
Traum –

ein Land, das geistert durch die Zeiten.
Inmitten der Welt
– und wo sie sich treffen
und sich vermischen
der Westen und der Osten, der alte –
steht jenes, das geistert durch die Zeiten

jenes uralte
Land –
Na’iri

Khatschkar

Khatschkar

Wie ein blutiges Fragezeichen
gerammt schon vor Zeiten in die Zeiten
steht es –
wie ein Traum –

und es gibt kein anderes Na’iri

Arivank

Arivank

Jul 142000
 
Jerische Tscharenz

Jerische Tscharenz

Auf AVANTART gibt es einen umfassenden Bereich über Armenien.

Und natürlich gibt es dort auch Informationen über armenische Literatur.

Jerische Tscharenz, der große Dichter des 20. Jahrhunderts, wird dort genauso vorgestellt wie Sayat Nova, der Barde aus dem Mittelalter.

Amenapoem von Jerische Tscharenz

Nahapet Khutschak ist der Dichter der Hairen, Gedichte mit je vier Versen zu 15 Silben. Seine Dichtung ist reine Renaissance-Dichtung: lebe dein Leben intensiv und genieße die Schönheit der Welt. So schreibt er über die Liebe, eine Liebe, die ihre Regeln nur aus dem Herzen bezieht.

das 93. von 101 Hairen
Ossip Mandelstam

Ossip Mandelstam

1930 konnte Ossip Mandelstam nach Armenien reisen und dort für eine kurze Zeit geistige Ruhe finden, bevor er vom stalinistischen Orkus verschlungen wurde.

Ein Gedicht aus dem Gedichtzyklus Armenien

Heute ist die neue, alte Fassung von Andrej Bitov’s armenischen Lektionen interessant.