Kranke Seehunde an der Nordsee, Helgoland, November 2000
Schon einige Male war ich auf der Hochsee-Insel Helgoland und habe dort erholsame Tage verbracht. Besonders gut taten mir immer die Spaziergänge rund um die Düneninsel.
Dabei trifft man in ruhigen Zeiten, wenn nicht zuviele Badende den Strand bevölkern, auf Gruppen träger und neugieriger Seehunde.
Einmal zählte ich mehr als 200 dieser Tiere, dieses Jahr im November schätze ich die Zahl der Tiere auf 40 bis 50. Man kann sich ihnen gut nähern, und sich über ihre nette Art freuen. Ein sehr eindrucksvoller Kontakt mit der Kreatur.
Dieses Jahr allerdings stellte ich fest, daß ein sehr großer Teil der Tiere verletzt ist. 4 verwundete Seehunde zählte ich und es waren vielleicht noch mehr.
Sehr bestürzt habe ich versucht, dieses Elend zu dokumentieren. Ich weiß nicht, warum so viele Tiere verletzt sind, aber der Mensch und die durch ihn verursachte Umweltverschmutzung sind sicherlich (MIt-)Verursacher.
Dieser kleine Seehund ist durch Reste eines synthetischen Fischernetzes geknebelt und dadurch auch am Fressen gehindert. Erstickungsgefahr droht.
Auf der nächsten Seite habe ich die einzelnen Verletzungen dokumentiert.
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