Jan 272010
 

Anton Chechov

und die Artikel über Anton Cechov mehren sich in den Feuilletons und den Blogs.

Ein hundertfünfzigster Geburtstag ist ein wichtiges Datum. Wird es gefeiert, zeigt die Feier an, daß der zu Ehrende nicht vergessen ist.

Wie kann es denn bei Anton Cechov auch anders sein?
Er ist und bleibt der menschlichste und feinste aller Schriftsteller des 19. und beginnenden 20.  Jahrhunderts.

Wie in diesem Lesebuch unschwer zu finden ist, genießt er meine ganz besondere Wertschätzung, habe ich doch  ein ganzes Jahr seiner Lektüre gewidmet, und ich denke, bis auf die Reise auf die Insel Sakhalin habe ich auch alle seine Werke ausgelesen. Zu meinem Gewinn. Nun sind wir Deutschsprachigen in der glücklichen Lage, daß, nicht zuletzt dank Peter Urban, die meisten Übersetzungen seiner Werke vorzufinden.
Deshalb brauchte ich ja auch ein ganzes Jahr für die Lektüre.

Nun also sein Hundertfünzigster am 29. Januar.  Wieviel hätte er noch schreiben können, wäre er nicht so jung gestorben, kaum über 40.

Jeder Versuch, ihn zu würdigen,ist nichts gegen den großartigen Beitrag im ZVA – Blog:

Anton Pawlowitsch Tschechow / Versuch eines Porträts von Hanns-Martin Wietek.

zur Schreibweise

 

Viele der hier besprochenen Bücher stammen von ausländischen Autoren, die meisten ausländischen Büchern von osteuropäischen, meist russischen Autoren.

Da stellt sich natürlich die Frage nach der richtigen Schreibweise der Namen.  Es ist ja nicht so, daß jeder Autor von jedem Verlag identisch geschrieben wird.

Ich wollte dies auf dieser Seite um der Lesbarkeit willen ein wenig einheitlich gestalten. Ersteinmal habe ich mich an die Schreibweise der Namen der wichtigsten Veröffentlichungen gehalten.

Zweitens habe ich geschaut, daß ich, auch wenn die Schreibweise bei verschiedenen Veröffentlichungen differiert (Nabokov <=> Nabokow) , wenigstens in der Autorenliste und in den Kategorien diese einheitlich wiedergebe.

Spezialfall Cechov: Die oft anzutreffende Schreibweise Tschechow war mir denn doch zu platt und da ich diesem Autoren ein Jahr meines Lese-Lebens gewidmet habe, habe ich mir die Freiheit genommen, ihn hier mit Cechov zu benennen.

Okt 252004
 
György Dalos

György Dalos

ja, ich komme bei Cechov nicht weiter, bin auf Sakhalin stecken geblieben, auch György Dalos „Die Reise nach Sakhalin“ hilft mir nicht auf die Sprünge,

zusehr bin ich in Gedanken in Armenien, bei der Aufarbeitung meiner Reise im Sommer, bei den Freunden, die sich gerade in Erivan treffen und bei der Lektüre von „Black Garden: Armenia and Azerbaijan Through Peace and War“ von Thomas De Waal

György Dalos: Die Reise nach Sachalin
Gebundene Ausgabe: 250 Seiten
Verlag: Europäische Verlagsanstalt (September 2001)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3434505032
ISBN-13: 978-3434505037