Dez 242010
 

„poetische Merksätze“ -das sind die Ortstermine von Felix Philipp Ingold, 116 Einzeiler und alle beginnen mit „Dort„.

Alle bis auf einen. Dort beginnt Fort.

116 Verweisungen. Knapp. Fordernd. Manche treiben zum nächsten Satz, manche zwingen zum Innehalten, drängen sich ins Gemüt, weben Assoziationen, Konnotationen, brennen sich ein.

Zu vielen dieser „Monosticha“ – Einzeiler sah ich Bilder. (Auf www.zweiterblick.de steht meine Arbeit schon eine Weile online.)

Dort! Die Wand den Schelm zu pinnen

Dort! Die Wand den Schelm zu pinnen.

Einen anderen Ansatz der Präsentation der Ortstermine nutzt Theo Leuthold. Er liest die Ortstermine typografisch.
Jeder Satz auf einem Karton, 4 cm hoch, 40 cm breit.

Dort! Die Wand den Schelm zu pinnen

Diese Arbeit drängt mir eine ungewohne Art des Lesens auf:
Ich benötige einen freien Tisch, auf dem ich die Streifen ausbreite.
Das Auswählen der Streifen geschieht zufällig, wie ein Karten-Ziehen. Es gibt kein Inhaltsverzeichnis, keine chronologische Folge, einmal durchgeschaut ist die Ordnung der Seiten gemischt.
Der Bestimmtheit der Zeilen widersteht das Spielerische der Auswahl, der Präsentation.
So leicht blättert es sich dann nicht.

Schuber: 116 Monosticha

Ortstermine
Felix Philipp Ingold (Text), Theo Leuthold (Typografie)
116 Monosticha
in einem Kartonschieber
4 x 4 x 40 cm
50 signierte und nummerierte Exemplare
2010, Theo Leuthold Press, Zürich
ISBN 978-3-906690-06-3
SFR 170.– / € 117.–
Bestellung und Auslieferung:
Theo Leuthold Press, Zürich: atelier@theoleuthold.ch
Edition Howeg, Zürich: edition_howeg@datacomm.ch

Weitere Infos: Ortstermine_Karte A6

Zur Causa Pastior

 

Felix Philipp Ingold überließ mir den nachstehenden Aufsatz zum Abdruck im Lesebuch.
Der Aufsatz ist eine erweiterte Fassung des bei der NZZ veröffentlichten Artikels „Die bedeutungsfreie Dichtersprache.“


Felix Philipp Ingold zur Causa Oskar Pastior

Meinem vorgerückten Alter zum Trotz bin ich um einiges zu jung, um im Fall Schlesak vs. Pastior (NZZ 17.11.2010) als Zeitzeuge fungieren zu können. Ich habe Oskar Pastior erst lang nach seiner Übersiedelung in die BRD kennengelernt, bin ihm immer mal wieder bei Lesungen begegnet, habe ihn des öftern privat in Berlin besucht und führte mit ihm ausserdem während Jahren eine kollegiale Korrespondenz in der archaischen Form handschriftlicher Briefe. Ich darf annehmen, dass er mich – so wie ich ihn – als Freund bezeichnet hätte, wiewohl ich nie zu seinem innersten Bekanntenkreis gehörte. Nur vorübergehend intensivierte sich unser Kontakt, als wir für eine Weile gleichzeitig in Rom zugange waren und uns fast täglich in der Stadt oder in der Villa Massimo trafen. Danach blieb es wiederum bei zufälligen Begegnungen und lockerem Briefwechsel.

Was uns, nebst den gemeinsamen literarischen Interessen, besonders verband, war das aufmerksame Hinhören und Hinsehen auf die politischen Entwicklungen der 1980er Jahre in Osteuropa und der Sowjetunion. Ich war damals wiederholt in der CSSR, der DDR und Polen unterwegs, worüber ich auch Oskar Pastior berichtete, der mich – als Schweizer – geradezu bestaunte wegen der Leichtigkeit, mit der ich jene Grenzen überschritt, und auch wegen der kritischen Ironie, mit der ich auf die dort üblichen Zollschikanen und Kontrollmassnahmen reagierte: er selber würde „sterben vor Angst“ bei einem solchen Grenzübertritt, und sogar bei der Einreise nach Österreich überkomme ihn jedesmal ein „panischer Horror“. Mehrmals gestand mir Pastior, dass er noch immer befürchte, irgendwann wieder verhaftet und verschickt zu werden, und gelegentlich hatte ich den Eindruck, dass er die Liberalisierungstendenzen im sogenannten Ostblock eher mit Skepsis denn mit Euphorie zur Kenntnis nahm.

Dass dieser markante, unter Kollegen allseits beliebte Dichter nun in begründetem Verdacht steht, im kommunistischen Rumänien nicht nur ein Verfolgter, sondern auch ein Verfolger gewesen zu sein, macht sicherlich viele seiner Freunde nachdenklich, wenn nicht ratlos und ist auch für mich Anlass, an einige besonders einprägsame Momente zurückzudenken, sie im scharfen Licht der jüngsten Enthüllungen neu zu bewerten.

Erster Moment: ein Privatbesuch bei Oskar Pastior in seiner Wohnung an der Schlüterstrasse in Berlin. Wir reden über unsere aktuellen Beschäftigungen und Lektüren. Er berichtet von einem Besuch bei den „Oulipoten“ in Paris, von Begegnungen mit Jacques Roubaud und Harry Mathews, von seiner Entdeckung und Übersetzung des rumänischen Avantgardepoeten Urmuz, den ich eigentlich für eine von ihm, Pastior, erfundene Kunstfigur gehalten hatte. Beim Drehen einer Zigarette eröffnete er mir dann aber ziemlich überraschend, dass er „trotz allem“ besonders gern Schundliteratur lese und sich am liebsten B-Movies und TV-Krimis ansehe, „vor allem Krimis“, deren Faszinosum doch darin bestehe, dass wir dabei immer auch uns selbst – „da wir ja alle irgendwie kriminell sind“ – auf die Sprünge kommen.

Zweiter Moment: Ein Workshop mit Pastior in Goslar. Thema der Veranstaltung war „Das Wort“. Es gab Lesungen, Referate, Diskussionen. Als mir in Beantwortung einer Frage aus dem Publikum die etwas pathetische Formulierung unterlief, die Poesie habe „die Würde des einzelnen Worts gegenüber der Aussagekraft des Satzes“ zu festigen, unterbrach mich Pastior mit der dezidierten Zwischenbemerkung, eine „Würde des Worts“ gebe es für ihn nicht, er halte sich vielmehr an „das Würde des Worts“, denn alles Sprachliche sei „konditional und konjunktivisch“.

Dritter Moment: Die Feier zu Pastiors 60. Geburtstag (oder war’s der 65.?) in der Berliner Akademie der Künste. Zusammen mit mehreren Dichterkollegen sollte ich auf dem Podium vor grossem Publikum eine kleine lyrische Huldigung darbieten, und es war vorgesehen, dass der Jubilar am Schluss ein kurzes Dankeswort sprechen würde. Diese unaufwendige, eigentlich selbstverständliche Geste wurde für Oskar Pastior auf der Stelle zum Problem. Es komme für ihn nicht in Frage, an der Öffentlichkeit „frei zu reden“, sagte er, und er werde statt dessen ein paar Sätze aus seinem jüngst publizierten Buch auswählen, sie neu gruppieren und als Wortmontage vortragen. Ich sass rechts neben ihm am Tisch auf der Bühne, und er flüsterte mir zu: „Du weisst doch, dass ich Bedeutung hasse.“ Ich weiss, ich wusste auch damals, dass Pastior nach einer bedeutungsfreien Dichtersprache suchte, dass er keinen Bedeutungsraum hinter oder zwischen den Wörtern gelten lassen wollte. Gelten sollte das Wort als solches, das Wort als Klangleib ? nichts besagend, bloss leichthin an die Sinne rührend. Die im gedruckten Text unterstrichenen Verse rezitierte er dann so, als handelte es sich um eine lyrische Improvisation eigens zu jenem Anlass.

Naturgemäss stellt sich nun im Rückblick die Frage, ob nicht überhaupt Pastiors dichterische Arbeit, die man so gern als „hermetisch“, „formalistisch“ oder wenigstens als „ludistisch“ bezeichnet hat, darauf angelegt war, in kunstvoller Weise „nichtssagend“ zu sein, und ob sein konsequentes Bemühen, seine Texte von aller Bedeutung und vorab von jeder Eindeutigkeit freizuhalten, nicht auch andere denn poetologische Gründe hatte. Ausser Frage steht nun jedenfalls, dass die Pastior-Philologie noch einmal über die Bücher gehen und nach allfälligen Spuren verdrängter „Bedeutung“ suchen muss. Womöglich steht bei diesem „dunklen“ Dichter doch weit mehr zwischen den Zeilen, als er selbst es wahrhaben wollte und als die Kritik es bisher erkennen konnte.

Nov 282010
 

Felix Philipp Ingold überließ mir den nachstehenden Aufsatz zum Abdruck im Lesebuch.
Der Aufsatz  ist eine erweiterte Fassung des bei der NZZ veröffentlichten Artikels „Die bedeutungsfreie Dichtersprache.“


Felix Philipp Ingold zur Causa Oskar Pastior

Meinem vorgerückten Alter zum Trotz bin ich um einiges zu jung, um im Fall Schlesak vs. Pastior (NZZ 17.11.2010) als Zeitzeuge fungieren zu können. Ich habe Oskar Pastior erst lang nach seiner Übersiedelung in die BRD kennengelernt, bin ihm immer mal wieder bei Lesungen begegnet, habe ihn des öftern privat in Berlin besucht und führte mit ihm ausserdem während Jahren eine kollegiale Korrespondenz in der archaischen Form handschriftlicher Briefe. Ich darf annehmen, dass er mich – so wie ich ihn – als Freund bezeichnet hätte, wiewohl ich nie zu seinem innersten Bekanntenkreis gehörte. Nur vorübergehend intensivierte sich unser Kontakt, als wir für eine Weile gleichzeitig in Rom zugange waren und uns fast täglich in der Stadt oder in der Villa Massimo trafen. Danach blieb es wiederum bei zufälligen Begegnungen und lockerem Briefwechsel.

Was uns, nebst den gemeinsamen literarischen Interessen, besonders verband, war das aufmerksame Hinhören und Hinsehen auf die politischen Entwicklungen der 1980er Jahre in Osteuropa und der Sowjetunion. Ich war damals wiederholt in der CSSR, der DDR und Polen unterwegs, worüber ich auch Oskar Pastior berichtete, der mich – als Schweizer – geradezu bestaunte wegen der Leichtigkeit, mit der ich jene Grenzen überschritt, und auch wegen der kritischen Ironie, mit der ich auf die  dort üblichen Zollschikanen und Kontrollmassnahmen reagierte: er selber würde „sterben vor Angst“ bei einem solchen Grenzübertritt, und sogar bei der Einreise nach Österreich überkomme ihn jedesmal ein „panischer Horror“. Mehrmals gestand mir Pastior, dass er noch immer befürchte, irgendwann wieder verhaftet und verschickt zu werden, und gelegentlich hatte ich den Eindruck, dass er die Liberalisierungstendenzen im sogenannten Ostblock eher mit Skepsis denn mit Euphorie zur Kenntnis nahm.

Dass dieser markante, unter Kollegen allseits beliebte Dichter nun in begründetem Verdacht steht, im kommunistischen Rumänien nicht nur ein Verfolgter, sondern auch ein Verfolger gewesen zu sein, macht sicherlich viele seiner Freunde nachdenklich, wenn nicht ratlos und ist auch für mich Anlass, an einige besonders einprägsame Momente zurückzudenken, sie im scharfen Licht der jüngsten Enthüllungen neu zu bewerten.

Erster Moment: ein Privatbesuch bei Oskar Pastior in seiner Wohnung an der Schlüterstrasse in Berlin. Wir reden über unsere aktuellen Beschäftigungen und Lektüren. Er berichtet von einem Besuch bei den „Oulipoten“ in Paris, von Begegnungen mit Jacques Roubaud und Harry Mathews, von seiner Entdeckung und Übersetzung des rumänischen Avantgardepoeten Urmuz, den ich eigentlich für eine von ihm, Pastior, erfundene Kunstfigur gehalten hatte. Beim Drehen einer Zigarette eröffnete er mir dann aber ziemlich überraschend, dass er „trotz allem“ besonders gern Schundliteratur lese und sich am liebsten B-Movies und TV-Krimis ansehe, „vor allem Krimis“, deren Faszinosum doch darin bestehe, dass wir dabei immer auch uns selbst – „da wir ja alle irgendwie kriminell sind“ – auf die Sprünge kommen.

Zweiter Moment: Ein Workshop mit Pastior in Goslar. Thema der Veranstaltung war „Das Wort“. Es gab Lesungen, Referate, Diskussionen. Als mir in Beantwortung einer Frage aus dem Publikum die etwas pathetische Formulierung unterlief, die Poesie habe „die Würde des einzelnen Worts gegenüber der Aussagekraft des Satzes“ zu festigen, unterbrach mich Pastior mit der dezidierten Zwischenbemerkung, eine „Würde des Worts“ gebe es für ihn nicht, er halte sich vielmehr an „das Würde des Worts“, denn alles Sprachliche sei „konditional und konjunktivisch“.

Dritter Moment: Die Feier zu Pastiors 60. Geburtstag (oder war’s der 65.?) in der Berliner Akademie der Künste. Zusammen mit mehreren Dichterkollegen sollte ich auf dem Podium vor grossem Publikum eine kleine lyrische Huldigung darbieten, und es war vorgesehen, dass der Jubilar am Schluss ein kurzes Dankeswort sprechen würde. Diese unaufwendige, eigentlich selbstverständliche Geste wurde für Oskar Pastior auf der Stelle zum Problem. Es komme für ihn nicht in Frage, an der Öffentlichkeit „frei zu reden“, sagte er, und er werde statt dessen ein paar Sätze aus seinem jüngst publizierten Buch auswählen, sie neu gruppieren und als Wortmontage vortragen. Ich sass rechts neben ihm am Tisch auf der Bühne, und er flüsterte mir zu: „Du weisst doch, dass ich Bedeutung hasse.“ Ich weiss, ich wusste auch damals, dass Pastior nach einer bedeutungsfreien Dichtersprache suchte, dass er keinen Bedeutungsraum hinter oder zwischen den Wörtern gelten lassen wollte. Gelten sollte das Wort als solches, das Wort als Klangleib ? nichts besagend, bloss leichthin an die Sinne rührend. Die im gedruckten Text unterstrichenen Verse rezitierte er dann so, als handelte es sich um eine lyrische Improvisation eigens zu jenem Anlass.

Naturgemäss stellt sich nun im Rückblick die Frage, ob nicht überhaupt Pastiors dichterische Arbeit, die man so gern als „hermetisch“, „formalistisch“ oder wenigstens als „ludistisch“ bezeichnet hat, darauf angelegt war, in kunstvoller Weise „nichtssagend“ zu sein, und ob sein konsequentes Bemühen, seine Texte von aller Bedeutung und vorab von jeder Eindeutigkeit freizuhalten, nicht auch andere denn poetologische Gründe hatte. Ausser Frage steht nun jedenfalls, dass die Pastior-Philologie noch einmal über die Bücher gehen und nach allfälligen Spuren verdrängter „Bedeutung“ suchen muss. Womöglich steht bei diesem „dunklen“ Dichter doch weit mehr zwischen den Zeilen, als er selbst es wahrhaben wollte und als die Kritik es bisher erkennen konnte.

Nov 212010
 

Unter den zahlreichen Artikeln zu Tolstois Hundertstem ragt ein Essay von Felix Philipp Ingold heraus, der, beim Perlentaucher veröffentlicht, nicht die großen Werke wiederkäut und einordnet, sondern eine Verbindung zwischen Tolstois Schreibtechnik  seiner letzten Jahre und heute gängiger Schreibpraxis sieht:

Das Einzugsgebiet von Lew Tolstojs Aneignungsinteresse reicht – quer durch alle Epochen und Kulturen – vom Talmud und den Vorsokratikern über arabische Sprichwörter und indische Weisheiten bis in die europäische Moderne: Anton Tschechow und William Butler Yeats stehen als Zeitgenossen am Ende einer langen Reihe von Beiträgern, zu denen u.a. Luther, Emerson, Thoreau, Seneca, Konfizius, Amiel, Gogol, Epiktet, Saadi, Pascal gehören. Fremdes Gedankengut amalgamiert Tolstoj bedenkenlos mit eigenen Ideen und Meinungen, Fremdzitat und Selbstaussage werden bis zur Ununterscheidbarkeit verschliffen, das Arrangement vorgefundener Texte wird aufgewertet zu einer auktorialen Geste, die nun also nicht mehr auf Diskursbegründung, vielmehr auf Diskursverschmelzung angelegt ist. Damit führt Lew Tolstoj ein intertextuelles Schreibverfahren vor, das erst viel später zur gängigen literarischen Praxis werden sollte und das heute wieder – angesichts von Plagiaten und Imitaten aller Art – weithin zu reden gibt.

Der Autor verschwindet in diesen Texten hinter den durchmischten und dadurch fast autorlos gewordenen Zitaten und Extrakten anderer, nur die Auswahl der Texte und deren Verflechtung vermag noch als „Handschrift des Autors“ durchzugehen.

Unter denen, welche dafür die entsprechende autorlose Rhetorik eingespurt haben, gehörte – noch vor James Joyce, T. S. Eliot und dem französischen Meisterplagiator Louis-Rene des Forêts – der alte Lew Tolstoj mit seinen „Lesebüchern“, deren einstige Botschaft weitgehend obsolet geworden ist, die aber in ihrer Machart vorbildlich sein können für die als „Rewriting“ oder „Überschreibung“ praktizierte Verarbeitung fremder Texte, wie sie heute gang und gäbe ist.

Quelle: Perlentaucher, 21.11.2010, https://www.perlentaucher.de/artikel/6599.html

Aug 312010
 

nennt Felix Philipp Ingold seine Erinnerungen an den tschechischen Dichter Jan Skácel.
Er gab sie mir zur Veröffentlichung und so finden sich die Randgänge mit Jan Skácel auf der FPI gewidmeten Seite www.lyriktext.de

Ein Gedicht von Jan Skácel, PragJan Skácel ist in Deutschland durch die Übersetzungen von Reiner Kunze und Felix Philipp Ingold bekannt geworden. Er arbeitete beim Rundfunk und dichtete. Seine Gedichte waren lange verboten und konnten erst spät in der Tschechoslowakei veröffentlicht werden. Er starb im November 1989, kurz vor den dramatischen Ereignissen, welche einen anderen Dichter im Lauf der Samtenen Revolution zum Präsidenten des Landes machte, Vaclav Havel.


Das Photo zeigt ein Gedicht von Jan Skácel, aufgenommen von Daniel Baranek.

Aug 222010
 

Ich wurde um eine Ankündigung gebeten und komme dieser Bitte sehr gerne nach:

David Philip Hefti

Bergwärts – 3 Aggregatzustände für Sopran, Flöte, Violine, Violoncello und Klavier nach einem Gedicht von Felix Philipp Ingold

Ich wäre sehr gerne in der Schweiz an diesen Tagen!

Die Webseite des Komponisten:  https://www.davidphiliphefti.com/

Aufführungen:

Samstag, 04. September 2010, 19:30
Zürich [CH] Kulturhaus Helferei

Sonntag, 14. November 2010, 17:00
Basel [CH] Gare du Nord

Ensemble Amaltea:

Sylvia Nopper, Sopran
Isabelle Schnöller, Flöte
Keiko Yamaguchi, Violine
Judith Gerster, Violoncello
Eva Schwaar, Klavier

Die Webseite des Ensembles: https://www.ensemble-amaltea.ch/

Aug 192009
 

Das ist eine große Freude:

Rosen für Ingold

Felix Philipp Ingold wird ausgezeichnet. Für seine Lyrik.

Felix Philipp Ingold

Felix Philipp Ingold

Ich freue mich.
Jetzt, wo gerade das Buch Gegengabe beiUrs Engeler Editor erscheint.
Ich habe dieses Buch noch nicht erhalten, es ist bestellt, sobald es ausgeliefert wird, werde ich mich hineinvertiefen. Und mich von dieser Sprache anregen lassen, diesen Bildern, dieser Eigenwilligkeit, die so beglückend ist.

Auch wenn ein wenig Bitterkeit in die Freude tropft: der Verlag Urs Engeler Editor muß aufgeben. Einer der wichtigsten Verlage für Lyrik, den wir haben, muß schließen. Weil wir Leser nicht genug Bücher erstanden haben. Das schmerzt.