nennt Felix Philipp Ingold seine Erinnerungen an den tschechischen Dichter Jan Skácel.
Er gab sie mir zur Veröffentlichung und so finden sich die Randgänge mit Jan Skácel auf der FPI gewidmeten Seite www.lyriktext.de

Ein Gedicht von Jan Skácel, PragJan Skácel ist in Deutschland durch die Übersetzungen von Reiner Kunze und Felix Philipp Ingold bekannt geworden. Er arbeitete beim Rundfunk und dichtete. Seine Gedichte waren lange verboten und konnten erst spät in der Tschechoslowakei veröffentlicht werden. Er starb im November 1989, kurz vor den dramatischen Ereignissen, welche einen anderen Dichter im Lauf der Samtenen Revolution zum Präsidenten des Landes machte, Vaclav Havel.


Das Photo zeigt ein Gedicht von Jan Skácel, aufgenommen von Daniel Baranek.

Ich wurde um eine Ankündigung gebeten und komme dieser Bitte sehr gerne nach:

David Philip Hefti

Bergwärts – 3 Aggregatzustände für Sopran, Flöte, Violine, Violoncello und Klavier nach einem Gedicht von Felix Philipp Ingold

Ich wäre sehr gerne in der Schweiz an diesen Tagen!

Die Webseite des Komponisten:  http://www.davidphiliphefti.com/

Aufführungen:

Samstag, 04. September 2010, 19:30
Zürich [CH] Kulturhaus Helferei

Sonntag, 14. November 2010, 17:00
Basel [CH] Gare du Nord

Ensemble Amaltea:

Sylvia Nopper, Sopran
Isabelle Schnöller, Flöte
Keiko Yamaguchi, Violine
Judith Gerster, Violoncello
Eva Schwaar, Klavier

Die Webseite des Ensembles: http://www.ensemble-amaltea.ch/

Das ist eine große Freude:

Rosen für Ingold

Felix Philipp Ingold wird ausgezeichnet. Für seine Lyrik.

Felix Philipp Ingold

Felix Philipp Ingold

Ich freue mich.
Jetzt, wo gerade das Buch Gegengabe beiUrs Engeler Editor erscheint.
Ich habe dieses Buch noch nicht erhalten, es ist bestellt, sobald es ausgeliefert wird, werde ich mich hineinvertiefen. Und mich von dieser Sprache anregen lassen, diesen Bildern, dieser Eigenwilligkeit, die so beglückend ist.

Auch wenn ein wenig Bitterkeit in die Freude tropft: der Verlag Urs Engeler Editor muß aufgeben. Einer der wichtigsten Verlage für Lyrik, den wir haben, muß schließen. Weil wir Leser nicht genug Bücher erstanden haben. Das schmerzt.

Felix Philipp Ingold

Felix Philipp Ingold

ist ein großer Essay über die “Varianten des Erotischen im neueren deutschen Gedicht” von Felix Philipp Ingold in der Ausgabe 6/2008 von volltext betitelt.

Ein Essay, der es wirklich in sich hat.

Die lyrische Äußerung, Gedichte mit erotischem Inhalt, wird in Kontext gesetzt mit der Sexualität in unserer vermarktungsorientierten Öffentlichkeit. Ob Cybersex oder Selbst-Marketing, die Entfremdung des Sexus von der Person, die Änderung des Stellenwertes der Liebe und der Sexualität werden deutlich herausgearbeitet.

“Erotische Gedichte, auch schlichte Sexgedichte sind der Erregung nicht vor-, sondern nachgeordnet; sie sind nicht Impuls, sondern Fazit einer Erregung und bilden deren formales, sprachlich verfasstes Äquivalent. Gut ist oder wäre ein erotisches Gedicht dann, wenn es sexuelle Dinge, Vorgänge, Szenen vergegenwärtigen könnte, statt sie bloß – wie auch immer – durch Beschreibung oder Umschreibung darzustellen.”

Ingold zeigt auf, wo dieser Anspruch gelingt. Diese Gedichte bleiben. Und wo nicht. Diese Gedichte gehen unter, wie eine Werbe-Anzeige, die nicht mehr geschaltet wird.

Ingold zählt Ernst Jandl, Paul Wühr zu den Vergegenwärtigern, die Beschreibenden muss ich hier nicht auflisten.

Wie Ingold es mit der Erotik hält? Man schlage nur eines seiner Bücher auf. Da ist sie. Die Liebe. Die Erotik. Vergegenwärtigt.

Nahst
Wo
ist die Nacht.
Dort
deine Hand mein heiserstes
Organ. Laut
aufgedreht die Lust.
Wo
ist die Naht.
Uns trennt
ein Glück. Das knirschende
Ende wovon.

Felix Philipp Ingold: Wortnahme. Jüngste und frühere Gedichte
Gebundene Ausgabe: 539 Seiten
Verlag: Engeler (Mai 2005)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3905591979
ISBN-13: 978-3905591972

lyriktext.de ist eine Plattform für Texte und Lyrik des schweizer Poeten, Slawisten und Kulturwissenschaftlers Felix Philipp Ingold.

Hier veröffentliche ich Texte, die mir FPI zur Veröffentlichung gibt.
Die Seite soll einen Überblick über seine Arbeiten geben, aber natürlich nur einen kleinen Einblick. Sein ganzes Schaffen zu dokumentieren, wer schaffte das?

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